Ceyda Temur – die Gründerin hinter KOKADI
Eine junge Mutter, eine Idee aus dem echten Alltag – und der Wunsch, Babytragen neu zu denken.
Ich wollte das Beste aus zwei Welten verbinden
2010 war ich 20 Jahre alt und selbst Mutter eines kleinen Kindes. Beim Tragen gab es für mich damals gefühlt nur zwei Möglichkeiten.
Auf der einen Seite waren da die Tragetücher: weich und flexibel, aber mehrere Meter lang und kompliziert zu binden. Der Stoff lag schnell auf dem Boden – und im Alltag mit Baby fühlte sich das für mich nicht einfach genug an.
Auf der anderen Seite gab es feste, starre Babytragen. Sie waren leichter anzulegen, passten sich durch ihren festen Schnitt aber kaum an das Baby an.
Ich fragte mich: Warum kann es nicht beides geben? Die weiche Flexibilität eines Tragetuchs – verbunden mit der Einfachheit eines fertigen Tragesystems. Eine Babytrage, die sich an das Baby anpasst und mit ihm mitwächst.
Als Tochter zweier Schneider war Textil für mich nie nur Stoff. Ich war mit Schnitten, Nähten und der Frage aufgewachsen, wie man aus einer Idee etwas Funktionierendes erschafft. Also wartete ich nicht darauf, dass jemand anderes diese Trage entwickelt. Ich begann selbst, meine Vorstellung umzusetzen.
So entstand KOKADI. Aus dem ersten Tragetuch entwickelte sich später eine neuartige, mitwachsende Babytrage aus weichem Tragetuchstoff: ergonomisch, unkompliziert und so gestaltet, dass Eltern ihr Baby nah bei sich tragen können, ohne zwischen Komfort und einfacher Handhabung wählen zu müssen.
Eine Idee, die den Babytragemarkt verändert hat
Was heute selbstverständlich wirkt, war damals neu. 2013 entstand mit dem KOKADI Flip eine mitwachsende Full-Buckle-Babytrage aus Tragetuchstoff. Sie vereinte die Vorteile des Tragetuchs mit dem schnellen Anlegen einer Schnallentrage.
Ich sehe mich deshalb nicht nur als Gründerin einer Marke, sondern als Pionierin einer Produktidee: moderne Babytragen, die Ergonomie, Einfachheit und Design miteinander verbinden.
KOKADI ist aus meinem eigenen Alltag als junge Mutter entstanden – und aus dem festen Willen, eine bessere Lösung zu schaffen.

